Wie die Berge in die Zeitung kommen

Alpine und journalistische Kompetenz miteinander zu verbinden: Darum geht es mir im Münchner Merkur auf meiner Bergsportseite „Freizeit aktiv“, die alle zwei Wochen dienstags erscheint, bei meinen „Spritztouren“ im Journal am Wochenende sowie in meinen Beiträgen für das Online-Portal Tourentipp.de. Weil aber vieles, was ich auf Touren und bei alpinsportspezifischen Interviews recherchiere oder erlebe, gar keinen Platz mehr in der Zeitung findet, möchte ich mit dieser Internetseite eine Ergänzung schaffen. Mit zusätzlichen Infos, Fotos, Hintergründen.

 

Wer nun glaubt, ich würde das ganze Jahr über meine (reguläre = fix bezahlte) 36,5-Stunden-Woche als Redakteur des Münchner Merkur auf Tourenski, Mountainbike oder am Kletterseil verbringen, der irrt. Nein, hauptsächlich kümmere ich mich in der Landkreis-Redaktion München-Süd um Kommunalpolitik (Schwerpunkt Unterhaching), regionalen Sport, Spezialthemen wie Geothermie sowie ums tägliche Blattmachen (also E-Mails und Fotos bearbeiten, Layouts erstellen, externe Texte redigieren, freie Mitarbeiter delegieren etc.). Ja, und die Bergsport-Themen? Die laufen quasi nebenher, was (allein organisatorisch) ziemlich aufwändig ist, weshalb unterm Strich eher eine „50 plus x“-Stunden-Woche zu Buche steht. Die Zeit „am Berg“ gar nicht mit eingerechnet…

 

Was das Alpine angeht: Übers Bergwandern (ab 4) und Klettern (ab 12) bin ich zu Hochtouren (ab 17) gekommen – mit dem alpinen Skifahren habe ich als gebürtiger Hesse (imTaunus stand eher Langlauf an) sehr spät (nämlich mit 26) angefangen. Und kam so noch später (mit 32) zum Skitourengehen. Wer sich jetzt fragt, wie alt ich eigentlich bin: Jahrgang 1967. Meine eindrucksvollste Bergtour? Der Eiger (via Mittellegigrat).

 

Was das Journalistische angeht: Nach abgeschlossenem Jura-Studium (Uni Mainz) sowie parallel dazu freier Mitarbeit bei Tageszeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wiesbadener Tagblatt) habe ich ein Volontariat absolviert (Kölnische Rundschau), danach als Sportredakteur bei Kölner Express sowie bei ProSieben Online gearbeitet. In den Alpinjournalismus eingestiegen bin ich einst als freier Autor bei der Süddeutschen Zeitung und der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2001 vertraut der Münchner Merkur auf mein breit gefächertes Wissen und Können.

 

Was das Private angeht: Ich bin glücklich verheiratet mit meiner wunderbaren Frau, habe drei Kinder und lebe (nach einer „Oberland-Tour“ mit Stationen in Otterfing und im Isarwinkel) recht nah an Isar und Englischem Garten in München. Als Leistungssport habe ich jahrzehntelang Judo betrieben (beim JC Wiesbaden) und stehe auch heute noch gelegentlich beim TSV Unterhaching auf der Matte.

Martin Becker am Eiger

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